Neues Energielabel

Warum überhaupt ein Energielabel?neues eu energielabel - quelle: siemens

Hausgeräte sind im Durchschnitt für rund die Hälfte des Stromverbrauchs in einem Haushalt verantwortlich. Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern durch die steigenden Energiekosten auch die Haushaltskasse. Durch den Einsatz neuer, energiesparender Hausgeräte lässt sich bares Geld sparen – ein langes Hausgeräte-Leben lang. Deswegen sollte man beim Hausgerätekauf unbedingt auf niedrige Strom- und Wasserverbrauchswerte achten.

Genau über diese informiert seit 1995 das europäische Energielabel mit standardisierten Informationen über die Energie- und Wasserverbrauchswerte von Hausgeräten.

Der technische Fortschritt hat mittlerweile dazu geführt, dass die meisten Geräte in den besten Energieklassen A (bzw. A+ und A++ bei Kühl- und Gefriergeräten) angesiedelt sind, obwohl diese zum Teil erheblich sparsamer sind als es die beste Labelklasse fordert. Die supereffizienten Siemens Geschirrspülmaschinen sind 30% sparsamer als der Grenzwert zur besten Energieeffizienzklasse A und die effizientesten Waschmaschinen unterschreiten den Grenzwert zur Energieeffizienzklasse A sogar um bis zu 50%. Das Energielabel hat somit als Kaufentscheidungshilfe an Wert verloren, was dessen Überarbeitung notwendig machte.

Was hat sich geändert?

Das neue Energielabel hat die Darstellung der Effizienzklassen in sieben farbigen Balken beibehalten, von rot für niedrige Effizienz bis dunkelgrün für hohe Effizienz. Neu ist die Erweiterung der Energieeffizienzklassen um bis zu drei weitere Klassen „A+“, „A++“ und „A+++“. Der landesspezifische Text wurde durch sprachneutrale Piktogramme ersetzt.

Eine weitere Neuerung ist, dass auch die Geräuschemissionen auf dem Label verpflichtend ausgewiesen sind. Der Strom- und Wasserverbrauch wird auf dem neuen Energielabel für alle Produktkategorien als Jahresverbrauchswerte ausgewiesen.

Quelle: Siemens

Eingetragen in: Hausgeräte-News
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